Kontrastmittel

Bei vielen Fragestellungen kann die intravenöse Injektion eines Kontrastmittels erforderlich werden, um krankhafte Befunde zu erkennen oder zu verdeutlichen.

Dimeglumingadopentetat (Magnevist®)

 

Dieses MR-Kontrastmittel hat keine chemische Ähnlichkeit mit Röntgenkontrastmitteln und enthält auch kein Jod. Die verwendeten MR-Kontrastmittel sind sehr gut verträglich. Allergische Reaktionen gegen MR-Kontrastmittel (Übelkeit und Erbrechen, Schüttelfrost, Hautreaktionen, im Extremfall allergischer Kreislaufschock) sind zwar nicht ausgeschlossen, aber sehr selten.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist eine sorgfältige Abwägung der Kontrastmittelgabe erforderlich, da seit einigen Jahren eine spezielle Erkrankung (nephrogene systemische Fibrose (NSF)) bekannt geworden ist, die nur bei niereninsuffizienten Patienten auftreten kann, insgesamt aber sehr selten ist. Bei eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) ist daher ein Vorgespräch erforderlich, in dem wir Sie über dieses spezielle Risiko aufklären, damit Sie in Ruhe überlegen können, ob Sie der Anwendung zustimmen wollen.

Bei Untersuchungen des Bauch- und Beckenraumes ist es in vielen Fällen auch nötig, daß der Patient vor der Untersuchung eine spezielle Kontrastmittel-Lösung trinkt. Bereits bei der Anmeldung werden Sie darauf hingewiesen werden, da Sie dann entsprechend früher kommen müssen, um die Lösung langsam zu trinken