Gegenanzeigen

Wer darf nicht untersucht werden ?

  • Patienten mit sehr grosser Platzangst benötigen vorher eine Beruhigungstablette und können daher nicht mehr alleine nach Hause fahren (Begleitperson erforderlich !).
    Weisen Sie bitte bereits bei der Anmeldung auf mögliche Platzangst hin.
     
  • Kinder bis ca. 4-6 Jahre können meist nicht so ruhig liegen, wie dies erfordlich ist. Sie brauchen daher oft eine Beruhigung oder Narkose unter Aufsicht eines erfahrenen Anästhesiearztes. Hierfür vereinbaren wir Sondertermine.
     
  • Patienten mit Herzschrittmachern, Neurostimulatoren, künstlichen Innenohren (Cochleaimplantaten), Insulinpumpen oder eingebauten Schmerzmittel-Pumpen können leider in der Regel nicht mit der Kernspintomographie untersucht werden, da diese elektronischen Geräte durch die verwendeten Magnet- und Hochfrequenzfelder gestört werden bzw. Risiken für die Patienten bestehen.
     
  • Metallsplitter an empfindlichen Organen (z.B. im Gehirn, Lunge, Auge) oder durchgeführte Operationen mit Metallclips oder -implantaten, insbesondere Aneurysma-Clips können gegen eine Untersuchung sprechen. Hier muß immer im Einzelfall geklärt werden, ob die Untersuchung durchführbar ist.
     
  • Gelenkprothesen, künstliche Herzklappen, Gefäßprothesen inklusive sog. Stents stellen keine generelle Gegenanzeige (Kontraindikation) für die MRT - Untersuchung dar, können aber die Aussagefähigkeit der Untersuchung erheblich einschränken. Daher sollten diese Dinge bei der Anmeldung zur Untersuchung erwähnt werden.
     
  • Während der Schwangerschaft soll in den ersten 3 Monaten nicht untersucht werden. Auch danach soll nur in sehr wichtigen Fällen eine Untersuchung erfolgen. Dies ist lediglich eine grundsätzliche Vorsichtsmaßnahme. Konkrete Gefährdungen sind nicht bekannt oder zu erwarten.